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Buchenwald. Ein Audiowalk

An der Gedenkstätte Buchenwald gibt es ein neues Angebot für Besucher:innen: Den Audiowalk. Er ist die Alternative zum Audioguide, dem standardmäßigen Rundgang über das Gelände. Ich habe mir den Audiowalk angehört: Aus meiner Sicht lassen sich im Audiowalk zwei zentrale Perspektiven ausmachen, die ihn aus- und besonders machen. Erstens wäre da der Aktualitätsbezug beziehungsweise der Versuch, durch Vergleiche und das „zu-Wort-kommen-Lassen“ von Menschen mit „aktueller“ Diskriminierungserfahrung die NS- und Ortsgeschichte heute bedeutsam zu machen. Zweitens gefällt mir sehr, wie die Methoden und die „Machart“ des Audiowalks transparent dargestellt werden. Zu Beginn wird man da abgeholt, wo man steht, nämlich auf dem Parkplatz. Man merkt: Im besten Fall sollte nicht zu viel Zeit vergehen zwischen Ankunft und Beginn des Walks. Nach einigen Sätzen zu den Häusern vor den Augen der Hörer:innen wird erstmals angedeutet, wie der Audiowalk entstanden ist. 14 Menschen waren beteiligt, manch

Part II

Neues Jahr, neue Freiwillige - Es ist ein wenig Zeit vergangen, seitdem auf diesem Blog von den vorherigen Freiwilligen der Gedenkstätte Buchenwald das letzte Mal ein Beitrag hochgeladen worden ist. Das soll sich nun in Zukunft wieder ändern! Seit September letzten Jahres sind wir - Hanna, Hanno und Devin - ein Teil der neuen Freiwilligen der Gedenkstätte. Wir möchten versuchen, erneut interessante, vielseitige und tiefgreifende Beiträge entstehen zu lassen sowie Einblicke in unsere Arbeit innerhalb unseres Freiwilligendienstes zu geben. Bevor wir mit den ersten Themenbeiträgen starten, folgt zunächst jeweils eine kleine Vorstellung unserer Personen.    Mein Name ist Hanna, ich bin 22 Jahre alt und habe die FSJ Stelle in der Denkmalpflege. Einen großen Teil meiner Arbeitswoche verbringe ich in der Restaurierungswerkstatt und helfe dort bei der Konservation sowie Auf- und Nachbereitung verschiedenster Objekte. Gebürtig komme ich aus dem schönen Bad Nauheim, das liegt in der
… zum Schluss. Ein großer Parkplatz, gelb angestrichene Gebäude. Mit diesen Eindrücken begann unser Freiwilligenjahr und auch unser erster Blogbeitrag. Alles noch ganz neu damals, alles ganz ungewohnt. Sehr gespannt und nicht ganz sicher, was wir erwarten sollen – so fing das FSJ an, genauso wie unser Blog-Projekt. Beide schrieben wir gern und wollten diese Leidenschaft in etwas Praktisches und Sinnvolles umsetzen. Das haben wir im letzten Jahr versucht zu erreichen. Der Blog hat uns begeistert und herausgefordert – uns hoffentlich ebenso wie unsere Leser:innen. Wir konnten es am Anfang, und manchmal auch jetzt noch, kaum glauben, dass wir von Beginn an so überwältigende Resonanz erhalten haben. Kolleg:innen lobten uns, selbst unser Stiftungsdirektor fand anerkennende Worte. Auch Menschen von außerhalb traten über die Artikel an uns heran. Viele dankten uns für unsere Arbeit, teilten unsere Artikel in den sozialen Netzwerken. Ein Vertreter des linken Spektrums kommentierte auf